



Zu Beginn der Erdgeschichte, vor 2 Milliarden Jahren begannen die Kontinente allmählich ihre Formen anzunehmen.
Die Kontinentalplatten stießen aufeinander und verursachten Gebirgsfalten. Durch die mächtigen Kontinentalplatten wurde auf
Talkum basierendes und sehr magnesiumhaltiges Gestein zusammengepresst. Unter den Einwirkungen großen Drucks und enorm hohen
Temperaturen entstand in Kilometertiefe der Speckstein.
Der Prozess dauerte zig Millionen Jahre und verschaffte dem Speckstein Eigenschaften, die sich künstlich nicht nachahmen lassen.
Der Specksteinwürfel auf der rechten Seite erwärmt sich 6 mal schneller als der Schamottwürfel auf der linken Seite. Außerdem hat der Speckstein eine um 70% höhere
Speicherfähigkeit. Diese Voreteile entstehen da der Speckstein eine höhere Dichte als der künstlich hergestellt Ofenschamott aufweist und machen ihn daher zum perfekten
Material für den Ofenbau.
Spezifisches Gewicht: 2,980 kg/m²
Druckfestigkeit: 25 Mn/m²
Wärmeleitfähigkeit: 4,6 W/mK
Härte: 2-3 Mohs
Eigenwärme: 0,98 kJ/kg °C
Zusammensetzung: 40-50% Talk, 40-50% Magnesit 5-10% Chlorid
Der Speckstein hat wesentlich bessere technische Eigenschaften als industriell produzierte Schamotte, und ist daher bestens als Ofenbaustein geeignet.
Bei wochenlangen Temperaturen von -25 °C bis -30 °C haben sich Öfen aus Speckstein im kalten Norden Europas bestens als Spender von wohliger, gesunder Strahlungswärme bewährt.
Der Speckstein ist außerdem: